Es gehört zu den schönsten Worten, die ein Freund einem anderen Freund sagen oder schreiben kann:
Ich musste an dich denken, als ich...
Du hast bei mir was ins Rollen gebracht...
Ich hab durch dich jetzt eine neue Perspektive entwickelt...
Danke, dass du mir das gesagt hast...
Viel zu selten drücken wir unsere Dankbarkeit für die Quellen unseres Umdenkens aus, obgleich diese viel zu oft gerade unsere Nächsten sind. Im Austausch mit einer Freundin, einem Freund, mit den eigenen Eltern oder dem Bruder wachse ich innerlich, es treiben neue Äste und Verbindungen in mir aus. Ich erlebe manchmal gar einen "Frühling", wenn mir durch ein Gespräch plötzlich eine neue Idee, ein neuer Lebensplan in den Sinn kommt.
Die Ugander haben eine Art, die auch ich mir zu eigen gemacht habe. Sie danken viel. Vielleicht sollten wir das auch noch mal neu lernen. Ich kann schon gar nicht mehr ohne, auch wenn ich dadurch oftmals auf Verwirrung stoße, wenn ich beispielsweise gefragt werde: Warum dankst du mir fürs Kochen? Ist doch selbstverständlich. Oder: Kein Ding.
Wir Menschen geben einander viel. Und danken es manchmal zu wenig. Lasst uns dies neu lernen, denn es ist ein Tribut für das, was sie aus uns machen, in uns - angerührt haben.
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