Zitat aus einem Brief vom Ökumenischen Kirchentag 2010. Gibt Anregung für ein gutes Leben, wie ich finde. Vor allem aber beinhaltet es die wohl ELEMENTARE Grundregel für ein Zusammenleben, von dem wir alle am meisten profitieren würden! Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem and'ren zu!!
"Reich. und glücklich werden, das ist ein gutes Lebensziel. Aber wie ist das nachhaltig möglich, so dass es Bestand hat für immer?
Leo Tolstoi weiß die Antwort. Er erzählt von einem reichen Menschen, der alles hatte und das im Überfluss. Einen Leibkoch, einen Bodyguard, viele Dienerinnen und ...Diener. Natürlich ein Schloss und andere Immobilien. Einen Fuhrpark mit Nobelkarossen. Er hatte sogar einen eigenen Leibarzt und deshalb vor nichts und gar nichts Angst. Außer ... vor dem Tod. Als es ans Sterben ging, befahl er seinem Lieblingsdiener: Leg mir von meinen hundert Säcken Gold den dicksten in den Sarg. Ich will nicht ohne Geld in den Himmel! Gesagt, getan. Als der Reiche im Himmel ankam, setzte er sich sogleich auf die nächste Wolke. Noch nie hatte er einen so schweren Sack getragen. Er war ganz außer Atem. Und er verspürte Hunger. Wie er sich so umsah, erblickte er auf der übernächsten Wolke eine Leuchtreklame: »Restaurant zu den sieben Engeln«. Als er näher kam, fühlte er sich in seinem Lebensentwurf auch im Himmel bestätigt. Unter der Reklame war ein kleines Schild angebracht: »Einheitspreis für jede Mahlzeit: eine Kopeke«! (Die Geschichte stammt ja aus Russland!) Ja, dachte er, da habe ich mit meinem Kapital für die Ewigkeit ausgesorgt! Das Restaurant ging mit der Zeit, es war ein Selbstbedienungsrestaurant. Der Reiche legte auf Teller und Tablett, was ihm zusagte. »Eine Kopeke bitte«, sagte der Engel an der Kasse. »Hier hast du zehn Kopeken«, sagte der reiche Mensch, »der Rest ist Trinkgeld, ich kann es mir ja leisten«. »Iswenitje«, sagte der Engel, »excuse me, pardon, Entschuldigung! Wusstest du denn nicht, dass man im Himmel nur mit dem bezahlen kann, was man auf der Erde verschenkt hat?!«
"Reich. und glücklich werden, das ist ein gutes Lebensziel. Aber wie ist das nachhaltig möglich, so dass es Bestand hat für immer?
Leo Tolstoi weiß die Antwort. Er erzählt von einem reichen Menschen, der alles hatte und das im Überfluss. Einen Leibkoch, einen Bodyguard, viele Dienerinnen und ...Diener. Natürlich ein Schloss und andere Immobilien. Einen Fuhrpark mit Nobelkarossen. Er hatte sogar einen eigenen Leibarzt und deshalb vor nichts und gar nichts Angst. Außer ... vor dem Tod. Als es ans Sterben ging, befahl er seinem Lieblingsdiener: Leg mir von meinen hundert Säcken Gold den dicksten in den Sarg. Ich will nicht ohne Geld in den Himmel! Gesagt, getan. Als der Reiche im Himmel ankam, setzte er sich sogleich auf die nächste Wolke. Noch nie hatte er einen so schweren Sack getragen. Er war ganz außer Atem. Und er verspürte Hunger. Wie er sich so umsah, erblickte er auf der übernächsten Wolke eine Leuchtreklame: »Restaurant zu den sieben Engeln«. Als er näher kam, fühlte er sich in seinem Lebensentwurf auch im Himmel bestätigt. Unter der Reklame war ein kleines Schild angebracht: »Einheitspreis für jede Mahlzeit: eine Kopeke«! (Die Geschichte stammt ja aus Russland!) Ja, dachte er, da habe ich mit meinem Kapital für die Ewigkeit ausgesorgt! Das Restaurant ging mit der Zeit, es war ein Selbstbedienungsrestaurant. Der Reiche legte auf Teller und Tablett, was ihm zusagte. »Eine Kopeke bitte«, sagte der Engel an der Kasse. »Hier hast du zehn Kopeken«, sagte der reiche Mensch, »der Rest ist Trinkgeld, ich kann es mir ja leisten«. »Iswenitje«, sagte der Engel, »excuse me, pardon, Entschuldigung! Wusstest du denn nicht, dass man im Himmel nur mit dem bezahlen kann, was man auf der Erde verschenkt hat?!«