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Donnerstag, 14. April 2016
Surreal
Raus aus der Sicherheit, raus aus meiner Welt, raus aus dem Bett, raus aus allem, was mir vertraut ist. Rein in die Dunkelheit, rein in die Stadt, rein in das Fremde, hin zu dem, was unberechenbar ist. Überwindung am Anfang, Glückseligkeit zum Schluss. Neu anfangen mit dem neuen Nächsten, neu da sein, fasziniert werden, lernen, lachen, berühren. Neuanfang mit einem, der einfach da war. Fremd, anders, ungewohnt. Vier Stunden am Fluss, Gold und Silber die Spiegelbilder der erleuchteten Großstadt im Wasser, durchbrochen von streitenden Schwänen. Betrunkene und Polizei, sonst niemand, nur wir. Die Nacht, dieser Ort gehört nur uns. Der Morgen kann warten, wir schauen nicht auf die Zeit. Die Bank ist eine Insel. Das Geländer ein Balanceakt. Die Wellen die Musik, die Hände unsere Heizkörper. Die Welt bleibt stehen, die Zeit nicht, es ist surreal. Nein, das ist Realität hier, sagst du. Es liegt einfach in unserer Hand, denke ich.
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